Über mich
Patrik Roos
Ich wurde 1976 im Kanton Aargau geboren und wuchs in einer sechsköpfigen Familie auf. Bereits als Jugendlicher bemerkte ich, dass ich mit meinen Sinnen oft mehr wahrnahm als viele andere Menschen. Damals konnte ich das noch nicht einordnen – ich wusste nur, dass meine Wahrnehmung manchmal etwas weiter reichte als der sprichwörtliche Blick über den Tellerrand.
Mein privates und berufliches Leben verlief zunächst jedoch in ganz normalen Bahnen. Nach meiner Schreinerlehre arbeitete ich mehrere Jahre bei der Kantonspolizei. Später machte ich mich als Gartenbauer selbständig und eröffnete nebenbei erstmals eine Praxis für energetisches Heilen.
Dieser erste Anlauf war allerdings eher ein Probelauf. Irgendetwas in mir sagte: «Noch nicht, Patrik.» Also schloss ich die Tür nicht, sondern liess sie einfach einen Spalt offen.
Die folgenden Jahre nutzte ich, um mich persönlich weiterzuentwickeln und innerlich zu wachsen. Unter anderem arbeitete ich einige Jahre als Gruppenleiter in einem Gefängnis – eine Erfahrung, die mich viel über Menschen, ihre Geschichten und das Leben gelehrt hat.
Private und gesundheitliche Schicksalsschläge führten mich bereits im Alter von etwa 30 Jahren selbst zu Menschen mit Begabungen im energetischen Heilen. Dabei wurde mir schnell bewusst, dass auch ich diese Fähigkeiten in mir trage.
Über viele Jahre näherte ich mich diesen Fähigkeiten Schritt für Schritt an. Ich durfte von verschiedenen Mentorinnen und Mentoren sowie einer Schamanin lernen. Zudem studierte ich die japanische Heilkunst Jin Shin Jyutsu und schloss die Ausbildung als Praktiker ab. Tai Chi und Meditation schärften meine Sinne zusätzlich. Rückblickend könnte man sagen: Das Leben stellte mir immer wieder neue Lehrpersonen zur Seite – und ich hatte das Glück, ihnen zuhören zu dürfen.
Mit der Zeit wusste und spürte ich, dass meine Sinne geschärft und meine Liebe zum Leben sowie meine Freude am Menschsein stark genug geworden waren, um professionelle und wirkungsvolle Energiearbeit anbieten zu können.
Das Wichtigste war und ist jedoch meine eigene innere Entwicklung. Durch Erfahrungen, herausfordernde Lebensphasen und viele Jahre der inneren Arbeit durfte ich Ängste und durch das Denken verzerrte Wahrnehmungen zunehmend loslassen. Mein Geist ist dadurch ruhiger, freier und klarer geworden – auch wenn er, wie wohl jeder menschliche Geist, noch immer eine Baustelle mit gelegentlichen Renovationsarbeiten bleibt.
Gerade dieser innere Weg ermöglicht es, die Energie in mir und in meinem Gegenüber freier fliessen zu lassen, sodass sie sich neu ordnen kann. Denn es ist nicht meine Energie, die in einem anderen Menschen etwas bewirkt. Ich sehe mich vielmehr als Begleiter, der einen Raum schafft, in dem die eigenen Kräfte und Möglichkeiten eines Menschen wieder mehr Platz bekommen dürfen.